Zur Finanzierung Ihres Gründungsvorhabens gibt es verschiedene öffentliche Förderprogramme.  Speziell für die KUER-Branchen stellen wir Ihnen eine Sammlung verschiedener Programminformationen zum Download zur Verfügung.

ERP-Startfonds

Das KfW Förderprogramm spricht mit seinem Angebot junge Technologieunternehmen und technologieorientierte Unternehmensgründungen an, die innovative Vorhaben umsetzen möchten.
Im Rahmen der Förderung wird Beteiligungskapital von der KfW und einem weiteren Kapitalgeber, einem sogenannten Leadinvestor, zur Verfügung gestellt.  Es sich um eine Beteiligungsfinanzierung, deren Kapital aus dem ERP-Startfonds stammt und die an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist. Das geförderte Unternehmen muss seinen Firmensitz in Deutschland haben und eine Bilanzsumme oder einen Jahresumsatz von bis zu 10 Mio. Euro nachweisen. Die Zahl der Beschäftigten sollte unter fünfzig liegen, und das Unternehmen darf im Zeitpunkt der ersten Beteiligung noch keine zehn Jahre alt sein.

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EXIST – Existenzgründungen aus der WissenschaftExist

Mit EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Gründungen innovativer wissensbasierter Unternehmen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. EXIST Gründerstipendium und Forschungstransfer sichern die Entwicklung eines tragfähigen Businessplans in der Vor- und unmittelbaren Gründungsphase finanziell ab und machen die Gründerteams fit für anschließende Finanzierungsrunden. Alle Informationen zum Programm, den Konditionen und Gründungsnetzwerken bietet die EXIST-Homepage www.exist.de.

High Tech Gründerfonds

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands größter Frühphaseninvestor. Er finanziert Technologie-Startups – von Cleantech und Robotik bis Wirkstoffentwicklung, von Chemie bis Software.
Mit Hilfe früher Investitionen in Unternehmensneugründungen soll das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototyps bzw. einer Machbarkeitsstudie oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich anfangs mit 500.000 Euro. Insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung.

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Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW

Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW (KBG) beteiligt sich im Rahmen des Förderprogramms „Beteiligungskapital für kleine und mittlere Unternehmen“ als stille Gesellschafterin an der (Mit-)Finanzierung von Investitionen oder investitionsabhängigen Betriebsmitteln. Start-Ups können mithilfe dieses Programms Kapital in Höhe von maximal einer Millionen Euro erhalten. Die Laufzeit der stillen Beteiligung beträgt 7 bis 10 Jahre. Bei der Antragstellung ist ein aussagekräftiges zukunftsorientiertes Geschäftskonzept mit ausreichend Marktpotenzial entscheidend.

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NRW.BANK.Gründungskredit

Zinsverbilligte Darlehen zur Finanzierung von Unternehmensgründungen,- nachfolgen- und festigungen – optional mit einer Bürgschaft der BÜRGSCHAFTSBANK NRW oder einer Haftungsfreistellung der NRW.BANK für das durchleitende Kreditinstitut –
Bis 5 Jahre nach Geschäftsaufnahme werden gefördert:
• Existenzgründerinnen und -gründer,
• Angehörige der freien Berufe sowie
• in- und ausländische mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich im Privatbesitz befinden und deren Jahresumsatz einschließlich verbundener Unternehmen 500 Mio € nicht überschreitet.
Unabhängig davon ob und gegebenenfalls wie lange sie bereits selbständig tätig sind, werden natürliche Personen, die Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft übernehmen oder im Rahmen von Unternehmensnachfolgen eine tätige Beteiligung oder deren Aufstockung eingehen, gefördert.

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NRW/EU-Mikrodarlehen

NRW/EU-Mikrodarlehen fördert Start-Ups aus NRW mit einem Betrag zwischen 5.000 Euro und 25.000 Euro. Gründer eines Start-Ups müssen vor der Antragstellung eine Beratung in einem Startercenter NRW wahrnehmen und ein „GO“ bekommen. Die Gründung muss darüber hinaus von einem Gründercoach oder Berater begleitet werden.

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progres.nrw

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hat die förderpolitischen Aktivitäten zur Energiepolitik im Land NRW in dem Programm progres.nrw gebündelt. Teil dieses Programms ist die Richtlinie zur Förderung der Rationellen Energieverwendung, der Regenerativen Energien und des Energiesparens, die nunmehr auch die Förderung der Nah- und Fernwärme berücksichtigt.
Mit dem Programm soll die breite Markteinführung der vielen anwendbaren Techniken zur Nutzung unerschöpflicher Energiequellen und der rationellen Energieverwendung beschleunigt werden, um somit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Emissionen zu leisten. Dabei sollen die Anlagentechniken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander zur Anwendung kommen.
Das Programm progres.nrw bietet eine breite Palette von Förderangeboten um den effizienten Umgang mit Energie und den Einsatz von regenerativen Energien in NRW voranzubringen und ist damit wichtigstes Förderinstrument für Unternehmen, Verbraucher und Kommunen.

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START-UP-Hochschul-Ausgründungen NRW

Wissens- und Technologietransfer sind sowohl für die Wissenschaft als auch für die  Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen von besonderer Bedeutung. Eine systematische Erschließung des an den Hochschulen vorhandenen Transferpotenzials ist hierfür essenziell. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der Landesregierung, mehr junge Hochschulabsolventinnen und –absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu motivieren, den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen. Das Programm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ unterstützt Gründungswillige aus den nordrheinwestfälischen Hochschulen auf diesem Weg.

Mit der Förderung sollen Gründungswillige aus nordrheinwestfälischen Hochschulen unterstützt werden, um Forschungsergebnisse/Know-how mit großem Marktpotenzial und einem überzeugenden Geschäftskonzept weiterzuentwickeln und durch die Gründung eines eigenen Unternehmens als Hochschulausgründung wirtschaftlich umzusetzen. Durch das Programm werden Vorhaben in der Gründungsphase gefördert, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen, aber auch auf innovativen, wissensintensiven Dienstleistungen basieren.

>>Förderprogramm START-UP-Hoschul-Ausgründungen NRW

 

Crowdfunding

EcoCrowd – Die Crowdfunding Plattform für nachhaltige Projekte

EcoCrowd ist eine Online-Plattform, die sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzt und Projekten  die Möglichkeit gibt, Finanzierung zu sammeln.
De Deutsche Umweltstiftung hat die Crowdfunding-Plattform ins Leben gerufen.  Projekte, die auf EcoCrowd Finanzierung sammeln, werden von der Deutschen Umweltstiftung anhand eigens entwickelter Kriterien geprüft und persönlich beraten. Durch den Austausch mit der Crowd können die vorgestellten Projekte nicht nur finanziert, sondern auch weiterentwickelt werden – so entstehen kontinuierlich neue Ideen und Nachhaltigkeit wird zu einem erlebbaren Konzept.

>>ecocrowd

bettervest

bettervest ist die erste Crowdinvesting-Plattform für Energieeffizienz-Projekte. Die Idee dahinter: “Energieeffizienz muss als Motor für eine klimafreundlichere Wirtschaft und Gesellschaft gefördert werden; Bürger sollen darin investieren können.” Die Plattform ist ein Bürgerbeteiligungsprojekt zur Finanzierung von Energieeffizienz-Projekten.

>>bettervest

 econeers

Auf der Plattform können sich spannende Projekte aus den Bereichen Energieeffizienz und regenerative Energieerzeugung – beispielsweise Photovoltaik, Wasserkraft oder Windenergie – vorstellen. Ab 250 Euro haben Privatinvestoren die Möglichkeit, sich an den Projekten zu beteiligen. Ein Crowdfunding bei Econeers bietet eine innovative und unkomplizierte Möglichkeit, ein Projekt mit einer Vielzahl privater Investoren online zu finanzieren.

>>econeers